Über das Mutigsein

Angst ist ein Gefühl in deinem Kopf. Mut übrigens auch.

Mut tut nicht weh, glaub mir, das tut er nicht. Vielleicht wird das Hinfallen dir Schürfwunden zufügen, vielleicht wird aber auch noch jemand rechtzeitig seine Arme ausbreiten und dich auffangen. Sturzvermeidung und sanfte Landung im Angekommensein. Was dir allerdings weh tun wird ist der Schmerz, ausgelöst dadurch, dass du den Mut nicht aufgebracht hast, deinen eigenen Weg zu gehen. Ich bin keine Expertin, wie du dich aus dem Gefangensein loslöst, das dich umfängt. Denn ich bin der Dickkopf, der die Wand einreißen wird, anstatt nur mit dem Kopf durch sie durchzukommen. Was ich aber weiß, ist dass ein gesunder Glaube an dich selbst der erste Schritt in Richtung Mut ist. Frage dich und frage andere: Was macht mich für denjenigen oder diejenige zur Freundin und was ist seine oder ihre Lieblingseigenschaft an dir. Du wirst feststellen, dass es oftmals kleine Dinge sein werden, die dich besonders machen. Beispiele aus gemeinsamen Erfahrungen, die Art wie du mit Erlebtem umgehst, dein Einfühlungsvermögen oder auch einfach gemeinsames Lachen werden hier viel eher genannt als Oberflächlichkeiten.

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